Terms and Conditions
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Microconsulting-Service der Notizwerk GmbH (Stand 08/2026)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung und Durchführung des Microconsulting-Services der Notizwerk GmbH, im Folgenden “Notizwerk”.
Der Microconsulting-Service umfasst kurzfristige, zeitlich begrenzte Beratungs- und Austauschgespräche, die online oder nach gesonderter Vereinbarung auf anderem Wege durchgeführt werden.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn Notizwerk ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
2. Ausschließliche Ausrichtung an Unternehmer
Der Microconsulting-Service von Notizwerk richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Eine Buchung ist nur zulässig, wenn der Kunde den Service in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit nutzt.
Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung des Microconsulting-Services ausgeschlossen.
Der Kunde bestätigt mit der Buchung, dass er als Unternehmer handelt und den Microconsulting-Service für geschäftliche oder selbstständig-berufliche Zwecke nutzt.
Der Kunde ist verpflichtet, bei der Buchung seinen vollständigen Namen beziehungsweise seine Firma, seine Geschäftsanschrift und eine geschäftliche E-Mail-Adresse anzugeben.
Sollte sich nachträglich herausstellen, dass eine Buchung entgegen dieser Regelungen zu privaten Zwecken erfolgt ist, bleiben die gesetzlichen Verbraucherschutzrechte unberührt.
3. Online-Terminbuchung und Zustandekommen
Die Darstellung des Microconsulting-Services auf der Website oder einer sonstigen Plattform stellt kein verbindliches Angebot von Notizwerk dar.
Die Online-Buchung eines Termins stellt zunächst lediglich eine unverbindliche Terminanfrage dar. Der Kunde ist durch die Buchung nicht verpflichtet, den Termin wahrzunehmen oder eine Vergütung zu zahlen.
Notizwerk ist berechtigt, eine Terminanfrage ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder einen angefragten Termin nicht zu bestätigen.
Eine Verpflichtung zur Zahlung entsteht ausschließlich, wenn ein Beratungsgespräch tatsächlich durchgeführt wird. Mit Beginn des Beratungsgesprächs kommt hinsichtlich der tatsächlich erbrachten Beratungsleistung ein Dienstleistungsverhältnis zwischen dem Kunden und Notizwerk zustande.
Die Buchungsbestätigung bestätigt das gewünschte Zeitfenster und die vorgesehene Beratungsdauer. Notizwerk schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen, technischen oder sonstigen Erfolg. Umfang und Gegenstand der Beratung richten sich nach der Leistungsbeschreibung sowie dem im Gespräch vereinbarten Beratungsgegenstand.
Die Durchführung des Gesprächs setzt die vorherige Angabe der erforderlichen Kontaktdaten sowie die Bestätigung der Kenntnisnahme dieser AGB voraus.
Soweit Notizwerk ein Beratungsgespräch aus von Notizwerk zu vertretenden Gründen vorzeitig beendet, wird die nicht erbrachte Beratungszeit nicht berechnet oder nach Wahl des Kunden in einem Ersatztermin nachgeholt.
Für Fragen, Absagen und Terminänderungen kann der Kunde Notizwerk unter consulting[at]notizwerk.de kontaktieren.
4. Inhalt und Durchführung der Beratung
Der Microconsulting-Service wird typischerweise für eine Dauer von einer Stunde angeboten. Maßgeblich ist die im jeweiligen Buchungsvorgang angegebene beziehungsweise zwischen den Parteien vereinbarte Dauer.
Gegenstand und Umfang der Beratung ergeben sich aus der Beschreibung des jeweiligen Services sowie aus dem im Gespräch konkret vereinbarten Beratungsgegenstand.
Die Beratung stellt keine Rechtsberatung, Steuerberatung, medizinische Beratung, Anlageberatung oder sonstige erlaubnispflichtige Beratung dar, soweit Notizwerk nicht ausdrücklich über die hierfür erforderliche Befugnis verfügt.
Die Beratung erfolgt nach bestem Wissen und auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Informationen. Notizwerk schuldet grundsätzlich keinen bestimmten wirtschaftlichen, technischen oder sonstigen Erfolg.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, Notizwerk die für die Beratung erforderlichen Informationen vollständig und zutreffend zur Verfügung zu stellen.
Soweit die Beratung online durchgeführt wird, benötigt der Kunde einen geeigneten Internetzugang sowie ein funktionsfähiges Endgerät. Für Störungen, die aus dem Verantwortungsbereich des Kunden oder seines Internet- beziehungsweise Telekommunikationsanbieters stammen, ist Notizwerk nicht verantwortlich.
5. Vergütung und Abrechnung
Für jedes tatsächlich begonnene Beratungsgespräch wird unabhängig von der tatsächlichen Dauer mindestens eine Beratungsstunde berechnet. Die Mindestvergütung beträgt daher 150,00 EUR netto. Nach Ablauf der ersten 60 Minuten wird die weitere Beratungszeit minutengenau mit 2,50 EUR netto je Minute abgerechnet.
Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit Umsatzsteuer anfällt. Soweit Notizwerk die Kleinunternehmerregelung anwendet, wird Umsatzsteuer nicht ausgewiesen.
Die Abrechnung erfolgt nach Durchführung des Beratungsgesprächs. Notizwerk stellt dem Kunden eine Rechnung elektronisch, insbesondere per E-Mail oder als PDF, zur Verfügung.
Die Rechnung ist innerhalb von 10 Kalendertagen nach Zugang ohne Abzug zu zahlen, sofern auf der Rechnung keine abweichende Zahlungsfrist angegeben ist.
Wird das Beratungsgespräch nicht durchgeführt, stellt Notizwerk keine Rechnung und berechnet kein Ausfall- oder Stornierungsentgelt.
Einwendungen gegen eine Rechnung sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungseingang in Textform mitzuteilen. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
6. Terminänderung und Nichtteilnahme
Der Kunde kann einen gebuchten Termin jederzeit über die vom Buchungssystem vorgesehenen Möglichkeiten oder per E-Mail absagen oder um einen Ersatztermin bitten.
Bei einer Absage, einer Terminverlegung oder einer Nichtteilnahme des Kunden wird keine Rechnung erstellt, sofern das Beratungsgespräch nicht stattgefunden hat.
Notizwerk ist berechtigt, einen Termin aus wichtigem Grund, insbesondere wegen Krankheit, technischer Störungen oder sonstiger Umstände, die Notizwerk nicht zu vertreten hat, abzusagen oder zu verlegen. In diesem Fall entsteht kein Vergütungsanspruch, sofern das Gespräch nicht durchgeführt wurde.
Weitergehende Ansprüche des Kunden wegen einer Terminabsage durch Notizwerk bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelungen dieser AGB.
7. Widerrufsrecht für Verbraucher
- Der Microconsulting-Service richtet sich ausschließlich an Unternehmer. Sollte im Einzelfall dennoch ein Verbrauchervertrag zustande kommen, bleiben zwingende gesetzliche Verbraucherschutzrechte, insbesondere ein etwaiges Widerrufsrecht, unberührt. Eine gegebenenfalls erforderliche Widerrufsbelehrung und die erforderlichen Erklärungen werden im Buchungsprozess gesondert bereitgestellt.
8. Vertraulichkeit und Datenschutz
Notizwerk behandelt vertrauliche Informationen, die der Kunde im Rahmen der Beratung mitteilt, nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen vertraulich.
Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt nicht, soweit Informationen öffentlich bekannt sind, bereits rechtmäßig bekannt waren, ohne Verstoß gegen eine Geheimhaltungspflicht öffentlich werden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen offengelegt werden müssen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung von Notizwerk. Die Datenschutzerklärung ist unter Datenschutzerklärung abrufbar.
Der Kunde soll im Rahmen der Beratung nur solche personenbezogenen Daten Dritter übermitteln, deren Weitergabe und Verarbeitung für den Beratungszweck erforderlich und rechtlich zulässig ist.
Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt für drei Jahre nach Ende des Beratungsgesprächs. Für Geschäftsgeheimnisse solange deren Geheimhaltungsinteresse besteht; gesetzliche und vertragliche Geheimhaltungspflichten bleiben unberührt. Notizwerk darf vertrauliche Informationen nur gegenüber Personen offenlegen, die diese zur Vertragsdurchführung benötigen und ihrerseits zur Vertraulichkeit verpflichtet sind.
Vertrauliche Informationen sind alle nicht öffentlich bekannten technischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und personenbezogenen Informationen, die als vertraulich bezeichnet werden oder ihrer Natur nach als vertraulich anzusehen sind.
9. Arbeitsergebnisse und Nutzungsrechte
Soweit Notizwerk dem Kunden individuell erstellte Arbeitsergebnisse überlässt, erhält der Kunde ein zeitlich und räumlich unbeschränktes, einfaches Nutzungsrecht für eigene betriebliche Zwecke. Dies umfasst die Vervielfältigung, interne Bearbeitung sowie die Weitergabe an Mitarbeitende, verbundene Unternehmen und zur Vertraulichkeit verpflichtete externe Dienstleister, soweit dies für diesen Zweck erforderlich ist.
Eine öffentliche Veröffentlichung oder Vermarktung als eigenständiges Produkt bedarf der vorherigen Zustimmung von Notizwerk.
Allgemeine Methoden, Erfahrungen, Konzepte, Know-how, Vorlagen, Bibliotheken, Werkzeuge und nicht kundenspezifische Bestandteile verbleiben bei Notizwerk. Notizwerk bleibt berechtigt, diese Bestandteile sowie bei der Beratung gewonnene allgemeine Erkenntnisse weiterzuverwenden, sofern hierbei keine vertraulichen Informationen des Kunden offengelegt werden.
10. Haftung
Notizwerk haftet für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet Notizwerk nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung der Beratung überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung von Notizwerk ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit eine zwingende gesetzliche Haftung besteht, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, oder Notizwerk einen Mangel arglistig verschwiegen beziehungsweise eine Garantie übernommen hat.
Für einen einzelnen Schadensfall ist die Haftung auf die Leistung der Haftpflichtversicherung von Notizwerk jedoch auf maximal 250.000 EUR begrenzt. Als einzelner Schadensfall gilt die Summe der Schadensersatzansprüche aller Anspruchsberechtigten, die sich aus einer einzelnen, zeitlich zusammenhängend erbrachten, abgrenzbaren und insoweit einheitlichen Leistung ergeben. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung in Fällen einfacher Fahrlässigkeit bei Vermögensschäden der Art nach auf vorhersehbare, unmittelbare Schäden und der Höhe nach auf 250.000 EUR beschränkt.
Der Kunde bleibt dafür verantwortlich, die aus der Beratung gewonnenen Informationen und Empfehlungen eigenständig zu prüfen und deren Eignung für seinen konkreten Anwendungsfall zu beurteilen.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – Bad Bramstedt ausschließlicher Gerichtsstand. Dies gilt auch, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen mindestens der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.